Stiftung Warentest: Glaubwürdigkeit als Geschäftsmodell – mit Julia Bönisch
Shownotes
Wie behauptet eine Testredaktion ihre Autorität, wenn Online-Bewertungen und Influencer die Kaufberatung übernehmen? Julia Bönisch, Vorständin von Stiftung Warentest, spricht über Bekanntheit und Vertrauen als Fundament einer starken Medienmarke, konsequente Unabhängigkeit als Systemprinzip und die neue Markenarchitektur rund um das rote Logo. Julia Bönisch definiert eine starke Medienmarke über Bekanntheit und Vertrauen – und belegt beides mit Zahlen: 93 Prozent der Deutschen kennen Stiftung Warentest, 78 Prozent vertrauen ihr stark oder sehr stark, mehr als jeder Zweite zieht die Testergebnisse vor Anschaffungen heran. Klassische Werbung braucht es dafür nicht: Der Nutzwert der Tests liege so offen zutage, dass andere Medien sie ständig aufgreifen und die Marke so kostenlos Reichweite gewinnt. Fundament dieser Glaubwürdigkeit ist für Bönisch die im System angelegte Unabhängigkeit – Einnahmen allein von Verbrauchern, keine Werbung, kein Verleger, seit 2024 keine Staatsgelder. Statt jung wolle die „Ewigkeitsstiftung" zeitlos sein; ihre Relevanz zeige sich im Ernstfall, etwa bei Kindersitzen ohne Seitenaufprallschutz. Wie viel Sorgfalt dahintersteckt, macht sie an den Prozessen fest: anonymer Einkauf im Handel, über 1.000 Waschladungen pro Waschmaschine, Prüfzeiten von bis zu einem Jahr. Ausführlich schildert Bönisch zudem den Markenrelaunch Anfang 2025, mit dem das rote Logo zur Dachmarke erhoben und die zuvor uneinheitliche Architektur auf einen klaren Kern zentriert wurde: Stiftung Warentest.
Medienmarken Inside ist ein Podcast von Martin Busch und Brandmeyer Markenberatung.
Mehr zu uns gibt's hier: www.brandmeyer-markenberatung.de
Ein Transkript der Folge findet ihr auf unserer Website unter: www.brandmeyer-markenberatung.de/podcast/5-stiftung-warentest-glaubwurdigkeit-als-geschaftsmodell
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00:00:09: Medienmarken in Zeit, ein Podcast von Martin Busch und Brandmeier Markenberatung.
00:00:15: Heute Julia Bönich, Vorständin von Stiftung Warentest.
00:00:20: Wir sind tatsächlich eine Ewigkeits-Stiftung Und deswegen finde ich müssen wir auch gar nicht jung sein!
00:00:25: Wir müssen zeitlos sein
00:00:34: Ob Staubsauger, Smartphone oder Streamingdienst als man noch keinen Zugriff auf Erfahrungsberichte von sich anderen Kunden hatte.
00:00:41: Da war man in Bezug auf die Qualität von Produkten und Dienstleistungen auf die Empfehlungen einer ganz bestimmten Redaktion angewiesen, die alle möglichen Angebote testete.
00:00:50: Und ehrlich gesagt trotz der digitalen Schwarmintelligenz hat sie nicht anrelevanz eingebüßt.
00:00:56: Warum das so ist?
00:00:57: Darum wird es in dieser Folge gehen!
00:00:58: Im Leitbild steht unter anderem, Zitat Wir stehen den Menschen in Deutschland zur Seite.
00:01:03: Ihre Interessen neben Zweisen und Jahranspruch auf Transparenz leiten uns.
00:01:08: Da das ganze ursprünglich vom deutschen Parlament initiiert war, damals noch in Bonn könnte man sagen die Stiftung-Warentest ist eine Art verlängerte Arm des Verbraucherschutzministeriums.
00:01:18: Aber seit Jahrzehnten gibt es keine staatlichen Zuwendungen mehr.
00:01:22: Die Zeitschrift, in der die Testergebnisse beschrieben sind und die Noten für die Unternehmen stehen lag und liegt bis heute bei meinen Eltern im Wohnzimmer.
00:01:29: Das zeigt Stiftungswarentest, ist definitiv auch eine Medienmarke und deshalb ist die Vorständin Julia Böhne schaute mein Gast.
00:01:36: herzlich willkommen beim Mediamarken in Zeit!
00:01:38: Danke schön.
00:01:40: Frau Böhne, schwersteigen wir mit folgender Frage ein woran erkennt man Ihrer Meinung nach eine starke Medienmarke?
00:01:47: Ich würde sagen, dass man eine starke Medienmarke an zwei Dingen erkennt nämlich Bekanntheit und Vertrauen.
00:01:53: Wenn nur jeder kennt aber man nicht als verlässliche Quelle gilt hat man noch nicht gewonnen.
00:01:58: mit der Bekantheit muss sich also paaren das die Leute ein auch als verlesslich einstufen als vertrauenswürdige Quelle.
00:02:06: Und das trifft auf die Stiftung Warentest natürlich beides total zu.
00:02:10: wir sind tatsächlich extrem bekannt in Deutschland.
00:02:19: Und ab und zu oder sogar regelmäßig unsere Testergebnisse, um sich vor Anschaffungen zu informieren.
00:02:29: Ja also definitiv habe mein Eltern erwähnt.
00:02:32: Mein Vater nochmal gefragt sagt was technische Produkte betrifft?
00:02:36: Was Lebensmittel angeht weil er ein leidenschaftlicher Koch ist da war das ganz oft Grundlage für ihn eben zum Handeln.
00:02:45: dann Sie haben es gesagt, der Name ist extrem prominent.
00:02:49: Aber man muss ja sagen Stiftung, Warentest... Das klingt eigentlich nicht besonders hip!
00:02:53: Da schwingt so ein bisschen Konrad Adenauer noch mit.
00:02:56: Was glauben sie?
00:02:56: Warum die Marke dennoch bis heute so jung und attraktiv geblieben
00:03:00: ist?!
00:03:01: Na, Sie haben schon recht.
00:03:04: Dass es uns kiebt, ist tatsächlich auch eine Idee von Konrad Adenauer zurückzuführen.
00:03:08: Der hat's nicht umgesetzt.
00:03:09: das war dann Ludwig Erhard später Und ich fühle mich ja jetzt fast geschmeichelt.
00:03:14: oder wir uns, dass sie sagen.
00:03:15: Wir seien jung geblieben?
00:03:16: Ich würde das so gar nicht sagen!
00:03:18: Ich würde uns eher als zeitlos beschreiben.
00:03:21: Das passt auch besser zu unserem Auftrag.
00:03:23: Wir sind tatsächlich eine Ewigkeitsstiftung wenn man sich das mal vor Augen führt.
00:03:28: Das fühlt sich ganz schön krass an ehrlich gesagt.
00:03:31: So das Paket an Verantwortung was man dann mitbekommt weil wir sind darauf angelegt, dass es uns tatsächlich ewig gibt und deswegen finde ich müssen wir auch gar nicht jung sein.
00:03:40: sein.
00:03:42: Und warum uns das gelungen ist, aber tatsächlich dass wir diesen Status haben?
00:03:47: Ich glaube, wir haben den Vorteil, dass unsere Inhalte der Nutzwert dessen was wir produzieren es so schnell so offensichtlich, dass wirklich jedem einsichtig ist wie wir tatsächlich Ihnen und allen Menschen da draußen helfen!
00:04:03: Wir nützen ihnen einfach und das hier gut
00:04:06: Ja von wegen nutzen.
00:04:07: das was sie machen ist ja eben nicht nur nice to have sondern kann durchaus existenzielle Auswirkungen haben.
00:04:13: stiftung warntest hat zum beispiel mit dafür gesorgt dass es weniger tote kinder im straßenverkehr gibt.
00:04:18: richtig
00:04:19: richtig.
00:04:20: Unsere Testerinnen und Tester waren die Ersten, die gesagt haben das kann ja nicht sein dass ein Kindersitz nur schützt bei Unfällen von hinten oder von vorne.
00:04:30: Es kann genauso gut von der Seite irgendwas einwirken auf das Auto und die insassen.
00:04:34: deswegen brauchen Kindersitze auch Seitenaufprallschutz.
00:04:38: wir haben Produkte die über so einen Seiten-Aufprall Schutz nicht verfügt haben dann abgewertet und dann musste die Industrie nachziehen und das hat tatsächlich dazu geführt dass wir Leben gerettet haben.
00:04:48: im Straßenverkehr Übrigens Kinder sitze immer noch ein großes Thema.
00:04:52: Wir sehen heute, dass es billig Importe gibt aus China.
00:04:56: Wir hatten jetzt jüngst wieder drei Kindersitze bei denen unsere Crashheads gezeigt haben das die Sitze durchs Auto fliegen und wenn Sie sich vorstellen da sitzt ein zweijähriges Kind drin Das ist dann nicht so schön.
00:05:08: Ja sind solche Fälle solche Tests auch im Grund dafür warum sie sagen dass sie zu den Guten gehören?
00:05:17: Na klar, definitiv.
00:05:20: Aber das ist bei uns tatsächlich schon im System angelegt ne?
00:05:23: Wir bekommen unser Geld Sie haben es ja auch in der Anmoderation tatsächlich sehr schön erklärt ausschließlich von den Verbraucherinnen und Verbrauchern Und wir gehören nur uns selbst.
00:05:34: Das heißt wenn sie sich fragen wem sind wir verpflichtet?
00:05:37: da steht kein Verleger im Hintergrund dem wir irgendwie Geld ausschütten müssen.
00:05:41: wir sind politisch völlig unabhängig Interessen achten.
00:05:47: Wir haben auch keine Werbung in den Heften, das heißt da ist auch keine Anzeigenabteilung die dann hinterher sagt, oh wenn ihr immer so kritisch über Unternehmen X oder Y berichtet, dann entziehen sie uns nachher eher ein Etat.
00:05:58: also was gibt es nicht?
00:05:59: Wir sind tatsächlich komplett unabhängig und können das deshalb allein im in ihrem Interesse unsere Akte.
00:06:06: Man kennt ja nun von Redaktionskonferenzen, dass Tag für Tag oder Woche für Woche überlegt wird was in das nächste Heft- oder das nächste Programm Eingang finden soll.
00:06:17: Wer entscheidet welche Produktgattung unter die Lupe genommen werden?
00:06:22: Das entscheidet tatsächlich unsere Chefredaktion.
00:06:25: Aber natürlich hören wir dabei auf ganz viele Hinweise.
00:06:30: Wir bekommen regelmäßig Anregungen von unserem Publikum online oder auch durch Leserbriefe, ganz klassisch in Print.
00:06:37: Wir schauen aber natürlich auch in den Markt, wo gibt's spannende Innovationen?
00:06:41: Wo es auch viele Unklarheiten gibt.
00:06:43: Wo die Leute einfach nicht wissen was soll ich jetzt tun?
00:06:46: welche Produkte sind gut oder nicht gut?
00:06:47: ein ganz klassisches Beispiel wären da gerade zum Beispiel bei Konsolakraftwerke.
00:06:51: das ist gerade unheimlich im Kommen und es gibt ganz viele Fragen und Unklerheiten.
00:06:57: und dann widmen wir uns diesen Produkten nehmen die unter die Lupe und machen das dann auch öfter.
00:07:02: Und natürlich gucken wir aber auch online auf die Abrufzahlen nachgefragt und daraus schließen wir dann, da ist ein großes Interesse.
00:07:09: Und wenn wir den Leuten wirklich helfen wollen müssen wir natürlich auch diese Fragen
00:07:12: beantworten.".
00:07:20: Das war für mich, ich komme ja aus dem Tagesaktuellen.
00:07:22: Ich war früher bei der Süddeutschen in München.
00:07:25: War für mich eine große Umstellung weil das bis zu einem Jahr dauern kann, bis wir dann wirklich mit einem Test rausgehen.
00:07:32: Ja das liegt an unseren wirklich sehr ausgefeilten Prozessen wenn wir sagen okay wir nehmen jetzt so einer Produktgruppe unter die Lupe Dann geht der Prüfmuster einkauft.
00:07:44: So heißt das Team bei uns im Haus los und kauft diese Produkte tatsächlich an im Handel ein.
00:07:50: Wir lassen uns ganz grundsätzlich nie...
00:07:52: Nicht schicken, ne?
00:07:53: Genau!
00:07:53: Niemals weil wir ja dann nicht davon ausgehen können dass für die leidigt nicht der Hersteller dieses Produkt schon mal vorher selber auf Herz um ihn getestet hat.
00:08:02: Die Kollegen gehen tatsächlich in den Supermarkt und greifen willkürlich da was raus.
00:08:07: Darf ich mal eine Geschichte irgendwie mit Waschmittel in Berlin?
00:08:11: Oh, Sie haben wirklich gut recherchiert.
00:08:13: Genau!
00:08:14: Es gab eine Zeit da konnten die Berliner besseres Waschmittel kaufen als der Rest der Republik weil die Industrie gemerkt hat wir kaufen das eben in Berlin ein und dann haben wir angefangen da Enzyme reinzustopfen.
00:08:26: Enzymen sind teuer machen aber sehr sauber.
00:08:28: Aber wir haben natürlich unsere Vergleichsdaten aus den vergangenen Jahren und haben dann sehr schnell gemerkt.
00:08:33: In dem Moment stimmt was nicht Und jetzt machen wird es wirklich bundesweit und es ist natürlich auch geheim und es kann durchaus vorkommen dass ein Kollege von bis nach Freiburg fährt, um da ein paar Kästen Mineralwasser einzukaufen.
00:08:45: Also so einen Aufwand betreiben wir.
00:08:47: Dann geht das Ganze eben in die Prüflabore und es gibt Tests, die so aufwendig sind dass das eben seine Zeit braucht.
00:08:54: zum Beispiel Waschmaschinen machen mehr als tausend Waschladungen, weil wir ihnen ja auch sagen wollen ob die Waschmaschine hält.
00:09:02: Die soll nicht nur billig sein und energisch sparen, sie soll ja auch länger als drei Jahre bei ihr zu Hause waschen.
00:09:07: Und um das eben rauszubekommen müssen wir mehr als Tausend Wäsche damit machen und das braucht Zeit.
00:09:14: Weil Sie eben gesagt haben teilweise bis zu ein Jahr ich meine dann dürfen es aber auch keine Produkte sein, die irgendwie heute und morgen angesagt sind, aber in zwei oder drei Monaten niemanden mehr interessieren?
00:09:26: Ja, das ist richtig.
00:09:28: Darauf versuchen wir auch zu achten.
00:09:29: Manchmal haben wir aber Pech.
00:09:31: Das kann durchaus vorkommen dass wir dann was testen und veröffentlichen und das Produkt ist dann so schon gar nicht mehr im Handel.
00:09:38: Das kommt auch manchmal vor.
00:09:40: Wir versuchen das natürlich so gut es geht zu vermeiden, aber klappt auch nicht immer.
00:09:43: Nehmen Sie Geld in die Hand um die Stiftung warntest zu bewerben.
00:09:47: oder haben sie das nicht nötig?
00:09:50: Klassische Werbung machen wir tatsächlich nicht.
00:09:52: Wenn ich jetzt sage, haben wir nicht nötig klingt das so arrogant?
00:09:55: Aber wir haben tatsächlich den Vorteil... Ich habe
00:09:56: sie ja in den Mund gelegt!
00:09:59: Das ist wahr!
00:10:01: Wir haben es nicht nöthisch, haben Sie recht.
00:10:04: Wir haben tatsächlich einen großen Vorteil der aber auch manchmal ein Nachteil sein kann dass der Nutzwert unserer Inhalte liegt so klar auf der Hand, dass auf anderen Medien unsere Inhalten sehr gerne aufgreifen.
00:10:16: Das trinkt natürlich zu diesen drei Neunzig Prozent Bekanntheit auch bei, dass sie können fast jede Tageszeitung aufschlagen und finden da immer irgendwie ein Hinweis auf einen unserer Tests.
00:10:27: So nun freuen sich natürlich die Hersteller, die gut abschneiden und wir haben damit ja nun teilweise auch oder sehr gerne.
00:10:36: aber ich kann mir vorstellen das Sie auch regelmäßig Post kriegen von denen bei den irgendwie am Ende in Mangelhaft stand?
00:10:43: Ja, unsere Rechtsabteilung ist immer gut beschäftigt.
00:10:47: Das ist schon wahr.
00:10:48: Wir kriegen eigentlich... das ist witzig!
00:10:52: Wir veröffentlichen ja online und häufig auch zuerst online.
00:10:56: Die meiste Post gibt es aber noch auf die Printveröffentlichungen.
00:10:59: Da kommt da eigentlich nach jedem.
00:11:01: Heft.
00:11:01: Was?
00:11:02: Wir treffen uns aber nicht häufig vor Gerichte, also zwei drei Prozesse pro Jahr ist es so ungefähr die Regel und den Rest kriegen wir dann vorher schon auch ausgeräumt.
00:11:11: in denen wird an Nachweisen dass wieder sauber und ordentlich gearbeitet haben.
00:11:15: manchmal gelingt das auch nicht an Eskalierst Aber das gehört dann auch zum Geschäft Das ist ja unser Job.
00:11:19: wenn wir hier nur sehr gut verteilen würden Dann würden wir unsere
00:11:22: Aufgabe nicht gut erfüllen.
00:11:24: Aber sie haben an anderer Stelle auch gesagt, wenn am Ende mangelhaft steht dann wird zur Sicherheit nochmal getestet.
00:11:29: Ich erinnere mich an mein Studium.
00:11:31: Reliabilität und Validität das waren so Kriterien
00:11:35: Ja, richtig.
00:11:36: Das ist ja auch nicht so dass wir da Jugend durch die Gänge springen wenn wir ein Mangelhaft irgendwo verteilen können.
00:11:41: im Gegenteil Wir wissen ja auch das wir da große Verantwortung tragen und zum Beispiel in FMCG-Bereich Lebensmittel.
00:11:48: Wir wissen auch dass die großen Händler schon ab befriedigend oder schlechter Hersteller dann auslisten Und wenn sie dann einen Mitrichthändler aus dem Schwarzwald sind Dann kann da ihre Existenz dranhängen.
00:11:59: Also wir tragen da auch tatsächlich eine Verantwortung.
00:12:02: Deshalb ist es die Regel tatsächlich eine Vorgabe, wenn wir da auf Probleme stoßen die zu einem Angriff führen wird das Produkt nochmal eingekauft und der ganze Prüfvorgang noch mal wiederholt um auszuschließen dass wir irgendwie einen Montagsprodukt oder sowas in der Hand hatten.
00:12:17: Und dass es kein Zufall war sondern dass das wirklich ein systematischer Mangel war.
00:12:22: Da legen wir großen Wert drauf.
00:12:24: Frau Bönisch Anfang zwei tausendfünfundzwanzig wurde aus Test Stiftung Warentest und aus Finanztest Stiftungen Warentests Finanzen meistens.
00:12:32: Es ist so, dass Organisationen eben Submarken aufbauen und pflegen.
00:12:35: Hier wird die Dachmarke gestärkt bei diesem Move.
00:12:39: was steckt hinter dieser Entscheidung?
00:12:41: Ja fast richtig würde ich jetzt sagen da muss sich sie an einer winzigen Stelle korrigieren.
00:12:48: Die Dach-Marke vorher war nur Stiftung Warntest und die war grau.
00:12:51: Wir hatten ein graues Dachmarkenlogo Und dann gab es drunter die drei Submarkentests in rot Finanztest im blauen Und dann gab es noch Teste in Orange.
00:13:01: Und wir haben jetzt das rote von Test zur Dachmarke erhoben und uns von dem Grau getrennt, dass Grau kannte auch kaum jemand.
00:13:09: ich nehme an ihn war das bisher auch kein Begriff.
00:13:11: aber wenn wir zum Beispiel im Namen der Stiftung Warntest für das ganze Haus irgendwelche Veranstaltungen gemacht haben mussten immer mit diesem grau operieren kann mich erinnern sechzig Jahre große Festveranstaltung hatten wir große Mühe dass die einer nicht aussah wie eine zu beerdigen.
00:13:25: also das Grau war durchaus undankbar Und wir wissen auch aus ganz vielen Befragungen, dass rot die Farbe ist, die mit der Stiftung barren Test verbunden wird.
00:13:35: Mit Abstand an bekanntesten und jetzt haben wir alles aufs Rote zentriert
00:13:40: Das sind die Farben, aber eben auch auf die Begrifflichkeit Stiftung Warentest.
00:13:43: Ja weil das ist was jeder kennt!
00:13:45: Die Submarken waren bei uns gar nicht so bekannt und wir hatten... Wir sind ja auch hier in einem Marken-Podcast.
00:13:54: meine Artdirektorin hat sich gerne einen Spaß draus gemacht mir die schlimmsten Sünden zu sammeln und zu schicken.
00:14:00: Wir hatten dann Fälle wo ein Kollege im Fernsehen interviewt wurde vor dem grauen Dachmarkenlogo In der Bauchbinde war da aber das rote von Test eingeblendet.
00:14:11: Und als Schnittbild wurde dann das Orangnetest.de abgefilmt und es war nicht schön.
00:14:17: Ja, das
00:14:17: ist ästhetisch an Gaul!
00:14:20: Richtig.
00:14:20: Und das mussten wir jetzt dringend mal aufrollen und wir konzentrieren uns in der neuen Markenarchitektur auch, dass was am stärksten ist.
00:14:28: Das war eben das Rot-und-Das-Stiftung-Warentest.
00:14:31: So viele echte Stiftungen gibt es ja gar nicht.
00:14:33: Das ist glaube ich ein Fund mit dem wir da noch wuchern können.
00:14:36: Das Stiftungsvermögen lassen Sie an den Märkten arbeiten?
00:14:40: Ja!
00:14:41: Genau, wir haben vom Bund.
00:14:42: Wir sind ja eine Stiftung der Bundesrepublik Deutschland.
00:14:46: Hundert-achtzig Millionen Euro Stiftungsvermögen bekommen.
00:14:49: Das klingt jetzt total komfortabel aber wir dürfen da nicht ran.
00:14:53: Ich kann also dieses Geld nicht beliebig verfrühstücken!
00:14:56: Wir sind es im Gegenteil sogar dazu verpflichtet, dieses Kapital real zu erhalten und deswegen arbeitet das an den Märkten für uns.
00:15:02: Wir haben einen Kollegen, der nichts anderes macht als mit unserem Geld zu spielen sozusagen und das zu vermeiden... im besten Fall.
00:15:11: und die Erträge dieses Stiftungskapital, was dann dabei abfällt.
00:15:15: Das fließt dann sofort eins zu eins in unsere Testerarbeit.
00:15:19: Und das ist auch wichtig?
00:15:20: Ja!
00:15:20: Weil ein Test ist wahnsinnig teuer.
00:15:22: Ein Test kostet bei uns genau im Durchschnitt zwischen fünfzigund sechzigtausend Euro weil wir eben schon die Produkte selber einkaufen.
00:15:28: sie können sich vorstellen bei teuren Sachen wie zum Beispiel E-Bikes ist allein der Einkauf Wahnsinnig Teuer und an den ganzen Prüferfahren die wir da haben.
00:15:35: es ist also sehr sehr aufwendig.
00:15:37: Was passiert denn anschließend mit dem Produkten in Kwesten?
00:15:40: Die können sie ersteigern.
00:15:42: Die werden tatsächlich an einen Aktionshaus gegeben und da kann jeder mitbieten, der was haben möchte.
00:15:50: Es gibt Produkte, da würde ich Ihnen das auch empfehlen wie zum Beispiel Fernseher.
00:15:54: die sind dann auch hinterher noch gut.
00:15:56: aber eine Waschmaschine, wie ich vorhin erzählt habe, die schon tausend Waschladungen hinter sich hat.
00:16:00: Da würde ich jetzt vielleicht nicht unbedingt zuschlagen.
00:16:03: Und dann gibt es natürlich Klein- und Kleinstprodukte, so was wie Zahnpasta oder eben das berühmte Waschmittel.
00:16:09: Das muss
00:16:09: ich nicht ersteigern!
00:16:11: Nee, das können Sie auch gar nicht... Das spenden wir dann in Berlin.
00:16:15: Ich habe es eingangs erwähnt, Frau Bönisch mein Vater ist Stammkunde seit Jahrzehnten aber noch mit dem Heft in der Hand oder auf dem Schoß.
00:16:24: Gibt's Anstrengungen Ihrerseits gezielt die nachfolgenden Generation zu erreicht?
00:16:28: Ja müssen wir genauso wie andere Verlage auch Wenn wir uns auf dem Ausruhen, was wir heute haben.
00:16:35: Dann ist das ja endlich ne?
00:16:37: Wir müssen schon gucken dass wir da von unten auch junge Leserinnen und Leser, Userinnen und User nach rekrutieren.
00:16:43: Wir sind sehr aktiv auf Social Media.
00:16:47: Ist natürlich schwierig weil die Plattform ja alles dafür tun, dass man sie nicht verlassen muss Und Trashac-Zuführung auf unsere Seiten ist da gar nicht so einfach.
00:16:58: Ich glaube aber, dass wir da präsent sein müssen um da auch ein Bewusstsein dafür zu schaffen das es uns überhaupt gibt bevor man irgendwas kauft oder investiert sich mal bei uns überhaupt schlau machen kann.
00:17:08: Vor allen Dingen sie konkurrieren ja letztlich mit Influencern auf TikTok die für gerade Jugendliche Käuferinnen und Käufe maßgeblich sind denke ich mal
00:17:18: Ja, wo ganz oft gar nicht klar ist dass sie natürlich ihr Geld von der Industrie bekommen.
00:17:23: Von den jeweiligen Herstellern der Produkte sie dann bewerten und so das ist ja auch alles oft gar nichts so transparent.
00:17:29: Und auch das kann ja im Zweifel tatsächlich gesundheitsgefährdend sein.
00:17:33: wenn ich eine Sonnencreme bewerbe die aber überhaupt kein Lichtschutzfaktor hat am Ende ist einfach wirklich gesundheitsschädlich oder finanziell sehr schädlich, wenn wir an irgendwelche Finchloenzer denken die sie zu seltsamen Geldanlagen verführen.
00:17:47: Also für uns ist das auch aus Verbraucherschutzgrund total wichtig dass wir dem da was entgegensetzen.
00:17:54: Weil Sie Creme erwähnen?
00:17:55: Da war doch mal etwas mit Uschi-Glas, oder?
00:17:58: Richtig!
00:18:00: Das war noch vor meiner Zeit ist aber im Haus sehr präsent.
00:18:03: Da haben wir Hautcreme getestet.
00:18:07: Und wir machen natürlich nicht nur Labor-Tests und chemische Analysen, sondern arbeiten dann auch tatsächlich mit echten Probandinnen die über Wochen diese Cremes immer benutzen und sich ins Gesicht schmieren müssen.
00:18:18: Den Test der Uschi-Glas-Creme mussten die Probandin früher abbrechen weil sie alle einen Irrenhautausschlag bekommen haben.
00:18:25: Dann hat die Bild damals getextet, Uschi Glas macht Pickel!
00:18:29: Und Uschi Glass fand das halt überhaupt nicht lustig.
00:18:32: und da ging es ein ganz schön Buch her war natürlich eine schöne Miele.
00:18:34: Geschichte muss man ja
00:18:35: so geben.
00:18:38: Ein Ziel, das Sie vor einiger Zeit mal geäußert haben war auf testde mehr in Lebenswelten zu denken.
00:18:45: hat sich diesbezüglich was getan?
00:18:47: können sie da Beispiele nennen?
00:18:49: Ja es hat sich schon etwas getan aber wir müssen da auch noch weiter dran arbeiten.
00:18:53: ein Beispiel ist also ich mache vielleicht ein simpelis Beispiel was auch zur Jahreszeit passt Urlaub.
00:19:02: Wir testen bei Stiftung-Warentest-Koffer ein klassisches Urlaubsthema oder auch die schon erwähnte Sonnencreme.
00:19:09: Bei unserem Schwesternblatt, Stiftungen und Warentestfinanzen testen wir aber reise Rücktrittsversicherung brauchen Sie genauso!
00:19:16: Wir denken das heute noch sehr in den Kanälen oder immer noch zu sehr in dem Kanächen müssten natürlich eigentlich sie da
00:19:24: abholen.
00:19:24: ich fahre in vier Wochen los.
00:19:26: was muss ich denn jetzt alles tun?
00:19:28: Und dann nicht in diesen Kategorien unsererseits klustern, sondern eher aus ihrer Welt heraus eben das Denken.
00:19:35: Und das kann man durchdeklinieren von Schlafen über Kinderkriegen auch bei solch eher schweren Themen wie ein Mensch stirbt da gibt es einfach wahnsinnig viel was man als Angehöriger dann regeln muss und die Leute dann in solchen Situation abzuholen.
00:19:51: Das ist eigentlich unsere Aufgabe und da würde ich sagen haben wir noch ein bisschen Luft nach oben.
00:19:56: die Kundschaft des gedruckten Hefts war oder ist, glaube ich überdurchschnittlich wohlhabend und auch gebildet.
00:20:05: Sicherlich eben nicht besonders jung.
00:20:07: Im Digitalen müssen Sie ja, denke ich mal versuchen das Ganze breiter aufzustellen.
00:20:15: Oder haben sie ein Interesse als Markestiftung-Warentest weiter exakt diesen Ausschnitt der Bevölkerung als Kundschaft zu haben?
00:20:23: Also ganz kurzsätzlich von Bildung und Einkommen haben sie recht.
00:20:27: Und das ist schon eine Zielgruppe, wo es sich offen zugeben mit der ich mich sehr wohl fühle.
00:20:32: Das sind die Leute, die dann auch nicht sofort überlegen müssen hoch kann ich mir ein Abo noch leisten.
00:20:37: Das ist natürlich auch aus ökonomischer... Sicht für uns eine schöne Zielgruppe.
00:20:42: Und so alt sind wir im Übrigen auch gar nicht, der Durchschnittsabonnent ist dreinfünfzig Jahre alt.
00:20:48: Das bin dann eher ich und nicht mein Vater.
00:20:51: Genau!
00:20:52: Wir wissen aber aus ganz vielen Zuschriften, wir haben tatsächlich Leserinnen und Leser die uns schon wahnsinnig lange begleiten
00:20:58: bzw.,
00:20:58: die wir schon lange begleiten dürfen.
00:21:00: das spricht ja auch sehr für uns.
00:21:01: Auch die Abos bei uns haben eine sehr hohe Halbbarkeit fast acht Jahre.
00:21:05: Das finden sie in der Branche auch nur noch sehr, sehr selten.
00:21:11: Und ich bin mir gar nicht sicher ob wir da so differenzieren müssen was online und print angeht weil wenn ich meine erste wohnung habe Ich ziehe zu hause aus dann brauche ja auch eine waschmaschine.
00:21:21: Ja Dann ist ja wurscht Ob ich fünfundzwanzig oder fünffünfzig bin.
00:21:26: Die darf dann vielleicht nicht ganz so teuer sein und Vielleicht auf ein kleineres modell Weil ich noch Nicht drei kinder hab Oder So.
00:21:31: Aber die Waschmaschinen an sich bleibt ja als bedürfnis.
00:21:36: Bei uns fängt es tatsächlich an, wir wollen gar nicht zu jung werden.
00:21:39: Siebzehnjährige sind nicht unsere Zielgruppe.
00:21:42: Bei uns fällt es an wenn die Leute zu Hause ausziehen ihr erstes eigenes Gehalt verdienen.
00:21:48: welche Berufsunfähigkeitsversicherung muss ich dann abschließen?
00:21:51: zum Beispiel?
00:21:52: wir testen ja auch ganz viele Finanzdienstleistungen.
00:21:55: wie lege ich mein erstes Geld an?
00:21:57: Wie sorge ich für bestimmte Fälle vor und wie richte Ich mir meinen ersten Haushalt ein?
00:22:02: Und was wir sehen, was ganz oft der erste Anknüpfungspunkt ist wenn Leute Kinder kriegen.
00:22:07: Weil es dann plötzlich wichtig wird... ...was nicht zu Hause welches Essen ich auf den Tisch stelle.
00:22:12: Dass das gesund ist und dass das Kind das gut verträgt.
00:22:15: Dass ich eben den guten Autokindersitz habe oder das gute Babybed, was nicht unter meinem Nachwuchs plötzlich irgendwie zusammen kracht.
00:22:22: Sie verdienen nach wie vor das meiste Geld.
00:22:25: über die Publikation?
00:22:26: Richtig!
00:22:27: Ja.
00:22:27: Achtzig Prozent tatsächlich ja.
00:22:30: Aber wir haben über das Logo gesprochen, dass so eine Art Gütesiegel ist auch in der öffentlichen Wahrnehmung.
00:22:36: Auch am Point of Sale auf Produkten.
00:22:41: dafür zahlen die Hersteller Lizenzgebühren
00:22:44: oder?
00:22:44: Das ist korrekt!
00:22:45: Das sind etwa zehn Prozent unserer Einnahmen.
00:22:48: Das machen aber nicht wir weil wir nicht in den Ruf kommen möchten.
00:22:52: Wir vergeben nur sehr gut damit ein Hersteler sich dieses Logo kaufen kann, um das nachher auf sein Produkt zu pappen und damit werden zu können.
00:23:00: Das haben wir tatsächlich komplett nach draußen gegeben.
00:23:03: Das läuft unabhängig von uns.
00:23:05: Das macht das ral.
00:23:06: die machen zum Beispiel auch den Nutri-Score.
00:23:08: Den werden sie kennen.
00:23:08: von Lebensmitteln diese Bezeichnung wie gesund oder so geht es glaube ich.
00:23:13: Die kennen sich also aus mit solchen Siegeln und das haben wir dahin externalisiert.
00:23:17: Da gibt es eine chinesische Mauer, und wir bekommen tatsächlich nur einmal im Quartal die Umsätze und gut ist.
00:23:23: Und ich sehe ganz oft erst selber wenn ich hier durch die Straßen gehe ach guck mal Iglo hat die Fischstäbchen dezentriert oder sowas vorher sehe ich dasselbe dann auch nicht ja auch wenn ich dann einkaufen gehe.
00:23:34: Das ist doch spannend!
00:23:36: Ein Portal wie mobile.de bewertet ja auch die verlangten Preise bei den Autos, wieso macht Stiftung Warentest das
00:23:42: eigentlich nicht?
00:23:44: Na weil also preise zu bewerten ist nicht so komplex.
00:23:46: da können sie auch selber würde ich mal behaupten und wir stellen die preise dar Wenn Sie auf die Einzelproduktansicht gehen bei uns im Heft, bei uns online aber die stehen auch in Heft drin.
00:23:56: Dann steht da immer der Durchschnittspreis und wenn sie dann sehen ah okay das Produkt ist befriedigend kostet aber dreihundert Euro weniger als der Testsieger.
00:24:04: nach den Schluss können sie dann glaube ich auch selber ziehen beziehungsweise die Entscheidung überlassen wir dann auch Ihnen wie viel Geld wollen Sie denn ausgeben oder nicht?
00:24:13: Auf der Homepage habe ich gesehen, es gibt auch einen Newsletter.
00:24:16: Insight-Stiftung war ein Test.
00:24:17: Dafür hat man da Dinge die man in unserem Podcast jetzt heute nicht erfahren hat?
00:24:21: Ja weil diesen Newsletter mache auch nicht ich sondern den schreibt unsere Chefredaktion einmal in der Woche kann ich nur empfehlen den zu abonnieren und die Lassen da tatsächlich manchmal so ein bisschen den Vorhang oder lüften, den Vorrang und erklären was über bestimmte Testmethoden.
00:24:41: Oder auch mal Diskussionen die wir vielleicht innerhalb der Stiftung Warentest führen wie man oder ob man bestimmte Dinge überhaupt testen soll?
00:24:48: Und wenn ja Wie?
00:24:51: Da kriegt man tatsächlich noch mein besseres Gefühl dafür wie wir eigentlich arbeiten.
00:24:57: Zum Schluss geht es bei uns immer um die eigene mediale Sozialisation.
00:25:01: Deswegen die Frage vor Bönig, welche Medienmarke fällt Ihnen spontan ein wenn Sie an Ihre Kindheit denken?
00:25:07: Das ist die VAZ.
00:25:09: Ich bin ein Kind des Ruhrgebietes und meine Eltern haben immer schon die Wats gelesen, ich habe auch bei der Watz in Gelsgierchen mein allererstes Praktikum gemacht.
00:25:20: Und da dann sieht man auch schön das Medienkonsum ja sehr gelernt ist.
00:25:23: Auch so was wie Tagesschau, zwanzig Uhr Tatort.
00:25:27: Betten das war früher auch immer so ein Beispiel?
00:25:29: Das gibt es jetzt leider nicht mehr.
00:25:30: Genau, das wäre nämlich die nächste Frage gab's einen Lieblingsmoderator oder eine Moderatorin
00:25:35: Als Kind
00:25:36: oder später?
00:25:37: Ja, kann ruhig kind sein.
00:25:38: Kind!
00:25:40: Ah als Kind... Nee eigentlich nicht.
00:25:44: Sie werden das gesagt haben?
00:25:48: Das dauerte mir damals schon immer zu lange muss ich sagen.
00:25:51: Es war echt ein bisschen C dann hinten raus.
00:25:53: Ich war dann später muss ich jetzt zugeben, fand die Steffen Seiberth immer toll als Moderator.
00:26:01: Ja, eine interessante Karriere hingelegt mit Regierungsprecher und dann Botschafter in Israel.
00:26:06: So was sind Ihre Top drei Medienmarken aktuell?
00:26:09: Und Sie dürfen natürlich die eigenen nicht erwähnen.
00:26:13: Drei Medienmarkennoment.
00:26:15: Was für eine gemeine Frage!
00:26:16: Das ist wirklich schwierig...
00:26:18: Es ist immer noch die WRZ.
00:26:21: Nee, meine Eltern haben sie tatsächlich immer noch im Abo.
00:26:24: Aber ich habe aufgehört das zu lesen muss sich jetzt ehrlich zugeben mehr die Watz ist es nicht.
00:26:30: Und als langjährige SZ Mitarbeiterin müssen Sie jetzt die Süddeutsche erwähnen?
00:26:36: Ich lese sie tatsächlich noch Und fühle mich der Marke natürlich auch noch verbunden, aber das jetzt meine Lieblingsmarke wäre kann ich nicht sagen.
00:26:44: Ich lese auch Spiegel und Zeit, aber dass ist glaube ich so Deformation professionell.
00:26:48: Ich konsumiere wahnsinnig viel Medien und kommentier auch immer alles ob ich es genauso gemacht hätte oder anders und warum die hier mit aufmachen und nicht da.
00:26:58: mein Mann ist auch in der Branche.
00:27:00: Das ist dann sehr gefährlich.
00:27:02: zu Hause am Küchentisch geht's eigentlich immer.
00:27:04: Als Radioman würde ich mir natürlich wünschen, dass Sie jetzt sagen ja jeden Morgen beim Aufstehen oder im Bad mache ich was weiß ich Radio eins an.
00:27:12: Oder in Deutschland
00:27:14: richtig?
00:27:15: Jeden Morgen Deutschland.
00:27:16: Ja immer und Samstags, nametags gerne wenn es die Zeit erlaubt läuft hier Fußball Bundesliga Konferenz NDR zwei übrigens dann
00:27:25: der Klassiker.
00:27:26: genau
00:27:28: Das war Medienmarken in Zeit mit einer Frau, die frohes keinem Verleger das Ferienhaus in Nizza finanzieren zu müssen.
00:27:34: Julia Bönisch, Vorständin von Stiftung Warn-Test Danke für das Wertvollste dass sie neben ihrer Gesundheit haben.
00:27:40: danke für ihre Zeit Frau Bönig.
00:27:41: Ich danke Ihnen.
00:27:43: Grüße gehen raus an alle die uns hören.
00:27:44: erzählts gerne anderen wenn es euch gefallen hat.
00:27:47: ich bin Martin Busch bis bald!
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