Marke ARD: Wie Vielfalt und Einheit zusammenspielen – mit Michael Gentsch

Shownotes

Wie führt man erfolgreich das wahrscheinlich komplexeste Medienmarken-Portfolio Deutschlands? In dieser Folge spricht ARD‑Markenboard‑Leiter Michael Gentsch über Selbstähnlichkeit statt Selbstverleugnung, Programmmarken statt Dachmarke, KI als Fluch und Segen und warum analoge Erlebnisse für Medienmarken gerade wieder wichtiger werden.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Frage, was eine starke Medienmarke ausmacht, wenn lineare Fixpunkte wie die Tagesschau um 20 Uhr verschwinden und sich Menschen ihr individuelles 24/7-Medienpaket zusammenstellen. Michael Gentsch sieht Selbstähnlichkeit als einen Schlüssel: Medienmarken müssen sich ständig neu erfinden und gleichzeitig verlässliche Gewohnheiten und Qualität bieten. Er zeichnet die Besonderheiten des öffentlich-rechtlichen „Betriebssystems“ nach – Gemeinwohlorientierung statt Ertragslogik, regulatorische Vorgaben bei Produkt, Preis und Distribution sowie begrenzte Kommunikationsbudgets im Vergleich zu Plattformanbietern.

Außerdem geht es um KI-Nutzung, analoge Markenerlebnisse und um die Frage wie das ARD‑Markenboard Programmvielfalt und stringente Markenführung systematisch zusammenbringt.


Medienmarken Inside ist ein Podcast von Martin Busch und Brandmeyer Markenberatung.

Mehr zu uns gibt's hier: www.brandmeyer-markenberatung.de

Ein Transkript der Folge findet ihr auf unserer Website unter: www.brandmeyer-markenberatung.de/podcast/marke-ard-wie-vielfalt-und-einheit-zusammenspielen-mit-michael-gentsch

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